Ardagger Markt (NÖ.) - Ennshafen (OÖ.)
Donau.Fluch&Segen 2010 lag über allen Erwartungen:
Mit 40.000 Besuchern ein riesen Erfolg!
Die grenzüberschreitende Ausstellung an der Donau begeisterte zwischen
5.Mai und 7.November 2010 insgesamt 40.000 Menschen.
Die Landeshauptmann-Stellvertreter von Ober-&Niederösterreich zeigten sich bei der Abschlusspressekonferenz zur Donau-Ausstellung rundum zufrieden: Das anspruchsvolle Thema hat viele in der OÖ. und NÖ. Grenzregion bewegt und gleichzeitig auch vieles in der Zusammenarbeit der Bundesländer in Bewegung gebracht, war das einhellige Resumee.
40.000 Besucher in der Ausstellung, weitere 45.000 Gäste bei über 80 Begleitveranstaltungen und eine immer enger werdende Zusammenarbeit auf persönlicher und auch auf Projektebene bilden gleichzeitig die Basis für weitere Ober-&Niederösterreichische Gemeinschaftsprojekte, zogen die Spitzenvertreter der Länder eine nachhaltige Bilanz. „Denn wir haben es geschafft, dass sich Menschen auf allen Ebenen über die Donaugrenze hinweg im Laufe dieses Jahres kennen- und schätzen gelernt haben.“ was für den NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka die Basis für eine laufend aktive Zusammenarbeit ist. „Das ist Nachhaltigkeit“ konstatierte er.
Aber nicht nur menschlich hat sich in der Region einiges verändert. Es wird von der Ausstellung auch in der Region etwas „greifbares“ übrig bleiben: „Das Wasserstraßeninformationszentrum im OÖ.Ennshafen baut auf Donau.Fluch&Segen auf und zeigt bereits ab Sommer 2011 alles über die Logistik und das Transportwesen auf der Donau. Sogar das Ausstellungsschiff – die Franz Liszt – wird vorerst im Ennshafen verbleiben.“ erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.
Unterdessen können sich auch die wirtschaftlichen Fakten der Ausstellung sehen lassen: Der Ausflugstourismus wurde deutlich angekurbelt und die 40.000 Besucher haben über
€ 900.000,-- an Zusatzwertschöpfung in der Region zwischen Enns und Ybbs gelassen. Die Wirte aber auch die Ausflugsziele in der Region haben davon profitiert.
Die Gründe für den Ausstellungserfolg sehen die Verantwortlichen übrigens darin, dass ein in der Region „brennendes“ Thema – nämlich Hochwasser und das Leben und wirtschaften am Strom aufgearbeitet wurde. „Das ist besonders aus Sicht des NÖ Landesarchivs einmalig – denn wir haben geforscht und das Ergebnis hier in Ardagger auch gleich ausgestellt, um es den Menschen zu vermitteln.“ freut sich LH-Stv. Sobotka über diesen direkten Bezug, der die Menschen bewegt hat.
Für die Zukunft beschwören Hiesl und Sobotka unisono die weitere Zusammenarbeit. „Bereits im Dezember sitzen wir wieder in großer Runde zusammen, um auch entlang der Enns unsere und die Beziehungen der Menschen und Gemeinden in diesem Grenzraum zu vertiefen.“ kündigt OÖ.s Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl an.
Ein gemeinsamer prosperierender Lebensraum an den Ländergrenzen ist das Ziel der Politik, das sie für die Menschen hier verwirklichen wollen.